Mein erstes mal.... ...


tippeln mit Jens. Fein am Sonntag Frühmittag nach Bielefeld und auch heile angekommen, das Problem? Keener da!
Gerd: am S�ffeln, Klo�e in D�sseldorf, Lenzer: keene Ahnung, Jan: zum Sonntagabendfilm schaun und Floh kommt sp�ter um Schorle zu trinken.�
So trank ich mit Jens ein wenig Astra und ging mit meiner Isomatte gen Platte... jetz w�re es sch�n, wenn wir drei Stunden brauchen w�rden, um aus Bielefeld raus zu kommen und dann noch ne Stunde rumstehn, weil wir es nur semi-eilig haben.�
Gesagt, getan.... keener wee� wie, aber nachts um Zw�lfe endlich in Regensburg gelandet, wo der Frank auf uns wartete, um uns zu unserem Reiseziel nach M�nchen zu bringen.�
Unterwegs noch die �berlegung: Wollen wir nich noch mal nach Weimar schaun? Ach, nee, wir sind jetz unterwegs und wollen nicht zur�ck... Circa zwee stunden sp�ter, Weimar war hinter uns, klingelt das Handy, da ruft der W�lbi aus Weimar an und m�chte gern einen Umtrunk tun.�
So eine Schei�e, wer kam denn nur auf die Idee unbedingt heute nach M�nchen zu fahrn? Ich nat�rlich und jetz hab ich auch ordentlich Grund mich zu �rgern, na ja. Pflicht war noch, einen Tag in M�nchen zu bleiben und gar Lustiges zu unternehmen, mit Jens, Frank, Nicole und Kind.�
Nachdem die Jungs den Nachmittag schlafend auf dem Sofa verbracht hatten, gings dann noch an den ortsans�ssigen See. Gleich Fr�hs wieder auf die Piste, jetz wollten wir doch mal gen Osten reisen, um sauber nach Sibiu zu gelangen.
�M�nchen – Salzburg – Linz – Budapest - Sibiu, kann es besser laufen? Sp�testens hier war ich dann von Jens� F�higkeiten als Reisef�hrer schwer begeistert.�
Unterwegs mu�ten wir die ungarischen Grenzbeamten mit zehn Euro bestechen, um r�ber zu d�rfen. Das Kulturprogramm nahm seinen Lauf. Z�nftige Ankunft um 4 Uhr 30, Casa Calfelor. Und wie ich es gew�hnt bin und gut kenne wird man in Sibiu auch z�nftig begr��t.�
Klimbim, der anf�nglich Schwierigkeiten hatte, zu glauben, dass ich da mit Jens vor der T�r stehe, und der Franzose Wesley, der gleich Bier holen gegangen ist, begr��ten uns Artgerecht mit reichlich Bier und Zigaretten. Ich bin vom Bier und der Ersch�pfung auf die n�chstbeste Couch, um mich von den Strapazen der letzten Tage zu erholen.�
Dies wurde mir nicht lange gew�hrt, weil mich Irgendeiner weckte, Edmund, ich denke, ich hab ihn l�cheln sehn... so, jetz war ich da. Und jetz? Ed �meinte Kaffee w�re mal ne gute L�sung, so trank ich seinen aus, setzte mich ins Wohnzimmer und schaute raus.�
Ich beobachtete rum�nische Arbeiter, die es scheinbar lieben, mit der Kettens�ge zu arbeiten. Klimbim wachte aus seinem Koma auf und hatte den Auftrag einkaufen zu gehen, ich begleitete ihn.�
Klimbim, eindeutig noch im alkoholisches Zustand, hatte anf�nglich Schwierigkeiten auf dem Markt einkaufen zu gehen. Nach drei Runden, ohne etwas im Beutel zu haben, riss ich ihm leicht das Ruder aus der Hand und es ging langsam voran.�
Jetz mal in die Schauwerkstatt zu den Anderen gehn, mehr oder weniger verstrahlt allen mal Hallo sagen. Sp�ter noch den Resteinkauf mit Klimbim und Matze getan, wobei Klimbin alleine zum Fleischer durfte und circa zwanzig Kilo Fleesch kaufte. Ich blieb in der Casa, um die Stadt anzugreifen. Nat�rlich blieb ich im Wohnzimmer h�ngen.... sp�ter schaffte ich es dann noch in die Stadt, hatte ja Termine.�
Als der Termin vor�ber war, hatte Frodo ein sch�nes Fazit:" Ja Franzi, da wei�t du ja jetz wie du hei�t." Dazu kann ich nur sagen:" Hallo Frodo, jetz wo Du auch beim T�towierer warst, wei�t Du ja, da� Du Deine Knie bewegen kannst."
Abends Kulturprogramm auf Leinwand, und eines namens Ewald. Auf nach Apold zu Daniela, grillen, trinken und es sch�n haben. Wir reisten alle mit dem handels�blichen Saunabus an. Um so sch�ner war es, als Jens noch zwei Bier auspackte, die von unserer Reiseverpflegung �brig waren.�
Magic grillte wie ein Meister, die anderen machten das Kulturprogramm in Form von Singen. Scheene wars! Die Abreise vom Bauernhof verz�gerte sich um einige Stunden, da es �bel hei� war. Magic wu�te Rat und lie� die Hofwanne mit kaltem Wasser vollaufen, wo Magic und ich es uns erstma bequem machten.�
Wenige Andere taten auch so. Das Kulturprogramm nahm bei der Abreise zum n�chstgelegenen Pfarrhaus seinen Lauf. Anke machte Lifte klar, die vom Feinsten waren... ein Transporter der uns f�nf mitnahm, super und nicht zu toppen, die Leiterkutsche oder der Pick Up, wo die M�dchen offen fahren durften.�
Leider trennten sich unsere Wege wieder auf dem Weg zum Pfarrhaus. Abends machte ich nach einer Flasche Wein schlapp und ging brav zu Bett. Jetzt wollten wir nach Sighisoara, nat�rlich nicht ohne vorher Kultur zu betreiben und sich die Kirche vom Pfarrer anzuschaun. Los geht es, zu elft im Transporter, Rekord f�r mich. Ich mag Rum�nien, da kann man noch Verbotenes tun.�
Dort dann den Mittelaltermarkt besucht und Kultur betrieben. Mit dem Zug zur�ck nach Sibiu, nicht ohne Kultur. Hauptsache Unsinn machen, Trainsurfing, weil es die Z�ge in Rum�nien noch her geben. Dazu gab es jede menge Bier... schei�e: Morgen wollen wir doch abreisen!�
Einmal auf Platte angekommen, gab es noch mehr von diesem Teufelsbier, diese Nacht sollte l�nger werden. Nach unz�hligen Schnacks, Videos und Fotos wurde die Abreise verschoben, zum Gl�ck. Ich machte es mir Dank diverser Umst�nde unter dem Walnussbaum bequem.�
Lange sollte ich nicht schlafen, ich wurde gleich dreimal geweckt!!! Irgendwie hab ich dann doch Ausgeschlafen und einen wahnsinnig gem�tlichen Tag auf Platte verbracht, nicht ohne etwas Unfug zu treiben. Scheinbar verstecken sich auf der Platte Wasserspucker, Rockstars und Mit-dem-Handtuch-Andere-Schlager.�
Jetz sollte f�r die hungrige Meute noch gekocht werden, mit dem Fleisch was Bimski kaufte. H�lle, nach Stunden der Fleischarbeit scheint es den Meisten geschmeckt zu haben.�
Und jetz ist doch schon Dienstag und wir m�ssen unbedingt los. Noch schnell Mitglied in der Casa werden und Abreiseschnaps trinken. Jetz machten wir endlich die Erfahrung, da� Rum�nen anscheinend besser trampen als wir. Dank vieler netter Leute haben wir es an die Grenze geschafft und dort einen Direktlift nach St. P�lten bekommen, wo uns der Boris abholte und wir Samson, Pingu und Oli eine �berraschungszureise lieferten, nicht ohne Bier im Gep�ck, versteht sich.�
Mit M�h und Not endlich auf der raste Jura angekommen, sollten wir dort noch weitere neun Stunden verbringen, bis der Tim uns nach Feierabend abholte, weil ich ihn darum bat. Ich hatte die Schnauze voll vom Bayernland. Hier noch mal Danke an Tim. Und so sch�n der Urlaub auch war, �mu�te ich auf der Raste erfahren, da� unser Skatfreund Schmidti im Alter von sechsunddrei�ig Jahren verstorben ist. C`est la vie.... so holten mich die Schattenseiten wieder ein, und da es keine Moral von der Geschichte gibt, bleibt mir nur zu sagen: Schmidti, mach�s gut und Danke f�r die lustigen Skatabende!�
So weit mein Reisebericht, Rum�nien macht Spa�, die Menschen sind nett, gastfreundlich und manchmal zum penetrierenden Betteln geneigt. Die Sache mit dem Flaschenpfand und M�ll aus dem Auto werfen sollte in Rum�nien geregelt werden, aber daran soll es nicht liegen. Es war saugem�tlich, was auch an dem hervorragendem Kulturprogramm lag, was mir die Gesellen und Gesellinnen lieferten.�

Vielen Dank: Franzi